“This is MY Bag!” aka “My First Editorial Shooting” Pt. I

Bonjour my dears!
Today, I show you these pictures of my first real editorial shooting with my lovely sister as a model and talented photographer Jana. I am simply amazed by the results and astonished by how my ideas for this shooting worked out. The whole creative process was so much fun – from getting inspired, creating ides, selecting the clothes, doing a fitting, finding the accessories and finally doing the shooting in this great location. I hope you enjoy the results, too. Since we shot a bunch of nice pictures, I decided to make two posts out of them – stay tuned for the next one with more great black and white pictures of this series!
XX Tessa

Bonjour meine Lieben!
Ich will heute ein wenig mehr zu diesen Bildern, die eigentlich für sich sprechen, sagen. Daher habe ich mich entschieden, mal wieder auf Deutsch zu schreiben :-)
Für dieses Shooting habe ich mir ein wenig mehr Gedanken gemacht als sonst – es sollten richtige Editorial Bilder werden, das heißt: Es sollte nicht primär um die Outfits gehen, sondern um die Verschmelzung von Kleidung, Ausdruck, Location und Fotografie – also um Mode als eine Art Kunst. Es sollte eine richtige kleine Modestrecke mit einem roten Faden entstehen.
Das Ganze war ursprünglich gar nicht geplant, sondern hat sich einfach so entwickelt.
Kennt ihr das, wenn ein Missverständnis dazu führt, dass ihr denkt, ihr tut jemandem einen Gefallen indem ihr etwas mit ihm macht und dieser jemand aber eigentlich nur mitmacht, um Euch einen Gefallen zu tun? Also ich erlebe das komischerweise schon öfters (vielleicht sollte ich an meiner Kommunikations(un)fähigkeit arbeiten)… Und so kam auch dieses Shooting zustande.
Ich habe mir – aus welchen Gründen auch immer – eingebildet, dass meine Schwester gerne mal bei einem der Shootings mit der großartigen Jana mitmachen möchte. So kam es, dass ich vorschlug, dass sie doch bei unserem nächsten Shooting-Termin zwischen den Jahren, wenn sie mal wieder in Hamburg ist, mitkommen könnte. Sie sagte zu, weil sie wohl dachte, dass ich einfach gerne mal ein Schwestern Shooting für meinen Blog machen würde und mir einen Gefallen tun wollte, aber eben nicht, weil sie unbedingt mal mitshooten wollte. Die totale “Miscommunication”!!!  Das Ganze Missverständnis klärte sich spätestens beim ersten Fitting auf, bei dem irgendwie keine gute Laune aufkam. Ich stand also vor der Wahl, alleine zu shooten und meine Schwester mit dem Ganzen „in Frieden“ zu lassen oder tatsächlich ein Konzept für zwei Models zu entwickeln, das etwas Besonderes werden sollte (wenn sie schon mir zuliebe mitmacht, dann richtig!).
Ich entschied mich für Letzteres und änderte nochmal meine Ideen fürs Shooting und die Styles, ließ mich von Modezeitschriften inspirieren, suchte die Looks in Lederoptik und die passenden Mäntel sowie Accessoires für uns und für die Bilder (alte Kamera aus dem Familienerbe meiner Mutter und vintage Tasche aus Italien) raus. Dabei kamen mir Ideen für Motive und der Wunsch, das Ganze am Wasser zu shooten, wobei Jana dann diese Ecke an der Hamburger Stadthausbrücke vorschlug. Es sollte insgesamt sehr elegant werden mit einem Hauch lässiger Arroganz, so wie es bei Mode-Fotostrecken ja nicht selten ist… Halt ein bisschen „Diva“ ;-)
Der Ganze Prozess war zwar ziemlich zeitaufwendig, aber hat auch wahnsinnig viel Spaß gemacht (so motiviert war ich lange nicht mehr). Wenn alles halbwegs vorbereitet ist und die Ideen schon so konkret sind (man sich z.B. bereits Gedanken über Posen gemacht hat), dann dauert das Shooten an sich nicht wirklich lang. Das ist bei den derzeitigen Wetterverhältnissen (Wind und Regen) auch gar nicht so schlecht gewesen. Normalerweise entwickeln sich die Ideen ja immer erst bei den Shootings wenn Jana und ich uns dann von meinem jeweiligen Outfit und der Location, in der wir (mehr oder weniger zufällig) sind (wir machen einen Treffpunkt aus und schauen dann mal links und rechts, wo es gut passt) inspirieren lassen.
Durch die „Planung“, war ich insgesamt total gespannt auf das Shooting und darauf, ob meine Ideen umsetzbar sein würden. Klar war, dass es im Ergebnis nicht wirklich so aussehen würde, wie ich es mir vorstellte, da ich schließlich von Editorials in Modezeitschriften mit richtigen Models und sehr teuren Outfits inspiriert wurde und die Fotos nun mal mit meiner Schwester und mir und meinen Klamotten sein würden… Ich versuchte, meine Erwartungen also möglichst gering zu halten. Umso überraschter war ich von den Ergebnissen: Wie umwerfend meine wunderhübsche Schwester auch auf den Bildern aussieht und wie gut die studentenbudget-freundlichen Kleidungsstücke mit der richtigen „Attitude“ wegkommen! Die Fotos beweisen für mich einmal mehr, dass Kleidung nicht teuer sein muss, um umwerfend auszusehen, wenn man sie richtig in Szene setzt!
Wir waren am Ende alle drei begeistert von den Fotos und ich muss sagen, dass das Ganze Missverständnis sich letztlich doch irgendwie „gelohnt“ hat. Es hat einfach sollen sein. Ich will Euch die tollen Ergebnisse (es ist schon komisch, das über Fotos zu sagen, auf denen man selbst drauf ist, aber immerhin bin ich ja nicht alleine darauf und irgendwie sind die Fotos ja nun mal einfach schön weil ausdrucksvoll…) nicht vorenthalten. Daher habe ich mich entschlossen, Euch die zahlreichen Favoriten-Schüsse in zwei Posts zu zeigen, damit die einzelnen Bilder nicht in einer riesen Masse untergehen.
Bis ganz bald mit den weiteren Bildern!
XX Tessa

Photography: Jana Richter

Tessa’s Fake Leather Peplum Dress, Sophie’s Fake Leather Peplum Top – Hallhuber
Sophie’s Fake Leather Skirt – C&A
Biker Jacket, Sophie’s Leopard Collar – H&M
Black Coat – ZARA
White Bow Collar – COS
Tessa’s Boots – Milliways
Tessa’s Patent Leather Ankle Boots – Unisa

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